ADR Prüfungsfragen: 574 Übungsfragen zum Online-Üben
25 Prüfungsfragen zur ADR-Schulungsbescheinigung (Gefahrgutfahrer, IHK) kannst du unten direkt online üben — aus dem Katalog mit 574 Übungsfragen über Basiskurs und Aufbaukurse.
Die echte IHK-Prüfung ist schriftlich im Multiple-Choice-Verfahren, je Modul getrennt: Basiskurs 30 Fragen in 45 Minuten (mindestens 25 richtig), Aufbaukurs Tank 24 Fragen in 45 Minuten, Klasse 1 und Klasse 7 je 15 Fragen in 30 Minuten. Details stehen im Ratgeber zuFragenzahl und Bestehensgrenzen.
25 ADR-Prüfungsfragen zum Online-Üben
Klick auf eine Frage, um die Antwortmöglichkeiten und die Erklärung aufzuklappen. Die Auswahl ist über alle vier Module gestreut — Basiskurs, Aufbaukurs Tank, Klasse 1 (Explosivstoffe) und Klasse 7 (radioaktive Stoffe). Erst selbst überlegen, dann aufklappen. Welche Option die richtige ist, prüfst du im interaktiven Test.
Der ADR-Schein (offiziell ADR-Schulungsbescheinigung) ist die IHK-Bescheinigung für Gefahrgutfahrer. Wer den Schein machen will, übt hier die Prüfungsfragen; Voraussetzungen, Pflichtlehrgang und Ablauf stehen im RatgeberADR-Schein machen. Diese Seite ist die Übungs-Adresse — nicht eine zweite URL für denselben Intent.
1.BasiskursEin LKW befördert Gefahrgut in loser Schüttung und ist mit orangefarbenen Tafeln zu kennzeichnen. Welche der folgenden Aussagen ist richtig?
Eine Antwort ist richtig:
Wird Gefahrgut in loser Schüttung in nur einer Beförderungseinheit (kein Tank) transportiert, genügen orangefarbene Tafeln ohne Nummern (blanko), angebracht vorn und hinten. Tafeln mit Nummern (Gefahrnummer und UN-Nummer) sind nur bei Tanks, Tankcontainern oder bestimmten loser-Schüttung-Containern erforderlich. Tafeln werden vor und nach der Fahrt, nicht erst nach einem Unfall angebracht.
2.BasiskursWas bedeutet eine Verdopplung einer Ziffer, die im oberen Feld einer orangefarbenen Tafel aufscheint?
Eine Antwort ist richtig:
Eine Verdopplung einer Ziffer in der oberen Hälfte der orangefarbenen Tafel (Gefahrnummer) bedeutet eine Zunahme/Verstärkung der betreffenden Gefahr. Bei der Ziffer 3 (33) steht dies für einen besonders leicht entzündbaren flüssigen Stoff. Es bedeutet keine ausschliessliche Klasse-3-Beschränkung, keine Wasserreaktion und kein Ortsdurchfahrtsverbot.
3.BasiskursWann darf eine Ladung Lebensmittel (z.B. Bananen) zusammen mit Gefahrgut der Klasse 6.1 (giftige Stoffe) auf einem LKW befördert werden?
Eine Antwort ist richtig:
Lebensmittel, Genussmittel oder Futtermittel dürfen mit Gefahrgut der Klasse 6.1 (giftige Stoffe) sowie 6.2 und bestimmten radioaktiven Stoffen zusammen befördert werden, wenn sie räumlich getrennt sind, in der Regel durch einen Abstand von mindestens 0,8 m. Eine bloße Folienabdeckung oder gute Belüftung genügt nicht; ein generelles Verbot besteht nicht.
4.BasiskursWelche Beförderung gefährlicher Güter ist von den Bestimmungen das ADR ausgenommen?
Eine Antwort ist richtig:
Vollständig von den Bestimmungen des ADR ausgenommen ist unter anderem die Beförderung gefährlicher Güter durch Privatpersonen, wenn diese Güter einzelhandelsgerecht verpackt sind und für den persönlichen oder häuslichen Gebrauch bestimmt sind. Freigestellte und begrenzte Mengen unterliegen dagegen weiterhin (erleichterten) ADR-Vorschriften; eine pauschale 200-kg-Grenze gibt es nicht.
5.BasiskursSie befördern Benzin (UN 1203, leicht brennbare Flüssigkeit) und fahren gerade durch ein Wohngebiet. Im Rückblickspiegel sehr Sie, dass ein Zwillingsreifen in Brand geraten ist. Welche Maßnahme halten Sie in diesem Fall für geeignet?
Eine Antwort ist richtig:
Bei einem Reifenbrand mit brennbarer Ladung wie Benzin sollte das Fahrzeug nach Möglichkeit aus dem Wohngebiet bewegt werden, um Menschen nicht zu gefährden und ein Übergreifen des Brandes auf die Ladung an einem sichereren Ort zu vermeiden. Das Ablassen von Luft, das Löschen mit fremdem Wasser oder bloß das Lesen der Weisungen sind hier keine geeigneten Sofortmaßnahmen.
6.BasiskursDürfen Sie eine Sendung gefährlicher Güter, die für die Weiterbeförderung auf einem Hochseeschiff vorgesehen ist und bereits nach den Bestimmungen der HochseeSchifffahrt (IMO) gekennzeichnet ist, auf der Straße befördern?
Eine Antwort ist richtig:
Gefahrgüter, die für die Weiterbeförderung mit einem Seeschiff bereits nach IMDG-Code (See) gekennzeichnet sind, dürfen den Vor- oder Nachlauf auf der Straße zurücklegen, wenn im Beförderungspapier der Vermerk 'Beförderung nach Absatz 1.1.4.2.1' eingetragen ist. Eine besondere ministerielle Erlaubnis ist nicht nötig, und solche Transporte sind nicht verboten.
7.BasiskursWas ist eine „geschlossene Ladung“?
Eine Antwort ist richtig:
Eine geschlossene Ladung ist eine Ladung eines einzigen Absenders, dem der ausschließliche Gebrauch eines Fahrzeugs oder Großcontainers vorbehalten ist und bei dem alle Arbeitsgänge des Be- und Entladens nach seinen Weisungen erfolgen. Sie hat nichts mit absperrbaren Laderäumen, versiegelten Unterlagen oder dem Wegfall der Ladungssicherung zu tun.
8.BasiskursDürfen Sie nach Absolvierung eines Basiskurses und erfolgreich abgelegter Prüfung mit Ihrer Schulungsbescheinigung („ADR-Schein“) auch Gefahrgut der Klasse 1 (explosive Stoffe) befördern?
Eine Antwort ist richtig:
Mit der Basiskurs-Bescheinigung darf Gefahrgut der Klasse 1 grundsätzlich nicht befördert werden; dafür ist ein Aufbaukurs (Spezialkurs Klasse 1) erforderlich. Beförderungen, die die Freigrenzen nach 1.1.3.6 ADR (Befreiung nach höchstzulässiger Gesamtmenge je Beförderungseinheit, sogenannte 1000-Punkte-Regel) nicht überschreiten, sind jedoch von der Schulungspflicht freigestellt und auch für Klasse 1 in diesem Rahmen zulässig. Eine Firmenbestaetigung ersetzt keine Schulung.
9.BasiskursSind die Bestimmungen des deutschen Gefahrgutrechts (GGBefG / GGVSEB) auch bei Beförderungen innerhalb der Freistellung nach 1.1.3.6 ADR (sogenannte 1000-Punkte-Regel) einzuhalten?
Eine Antwort ist richtig:
Auch bei Beförderungen, die innerhalb der Freigrenzen nach 1.1.3.6 ADR (sogenannte 1000-Punkte-Regel) bleiben, gelten die grundlegenden gefahrgutrechtlichen Vorschriften weiter. Die Freistellung betrifft nur einen Teil der ADR-Anforderungen (z.B. Kennzeichnung der Beförderungseinheit, Schulung, schriftliche Weisungen), entbindet aber nicht von den allgemeinen Pflichten des nationalen Gefahrgutrechts. Eine Strecken- oder Auslandsbeschränkung gibt es dabei nicht.
10.BasiskursWelche der folgenden Vorschriften ist bei Beförderungen nach der „1000-Punkte Regel“ (Freistellung nach 1.1.3.6 ADR) gemäß ADR einzuhalten?
Eine Antwort ist richtig:
Bei Beförderungen unterhalb der Höchstmengen nach 1.1.3.6 entfallen zahlreiche Vorschriften wie ADR-Bescheinigung und orangefarbene Tafeln, jedoch ist ein Handfeuerlöscher mit mindestens 2 kg Löschmittel mitzuführen. Eine starre 1000-kg-Massengrenze besteht in dieser Form nicht, da die Berechnung über Punkte je Beförderungskategorie erfolgt.
11.Aufbaukurs TankFür welche Stoffe ist ein Tank mit folgender Tankcodierung geeignet: SGAH
Eine Antwort ist richtig:
Der erste Buchstabe der Tankcodierung gibt die Stoffart an. Das S steht für feste Stoffe (pulverförmig/körnig), das L für flüssige Stoffe. SGAH beginnt mit S und ist daher für feste, in geschmolzenem (flüssigem) Zustand oder pulverförmige/körnige Stoffe vorgesehen; die hier richtige Antwort beschreibt flüssige Stoffe oder geschmolzene feste Stoffe.
12.Aufbaukurs TankEin Trägerfahrzeug soll einen Tankcontainer (2 m³ Fassungsraum), der mit Benzin (eine brennbare Flüssigkeit, UN 1203,) befüllt ist, befördern. Benötigt das Trägerfahrzeug eine ADR-Zulassungsbescheinigung?
Eine Antwort ist richtig:
Benzin (UN 1203) ist eine entzündbare Flüssigkeit mit niedrigem Flammpunkt. Trägerfahrzeuge für Tankcontainer mit einem Fassungsraum von mehr als 1 m³, die solche Stoffe befördern, gelten als Tankfahrzeuge und benötigen eine ADR-Zulassungsbescheinigung; für Benzin ist dies ein FL-Fahrzeug. Der Fassungsraum von 2 m³ liegt über der Grenze.
13.Aufbaukurs TankBenötigt das Trägerfahrzeug für diesen Aufsetztank (Fassungsraum 1 m³) eine ADRZulassungsbescheinigung?
Eine Antwort ist richtig:
Aufsetztanks mit einem Fassungsraum von mehr als 1 m³ für flüssige Stoffe der Klasse 3 sind Tankfahrzeuge im Sinne des ADR. Die Schwelle liegt bei „mehr als 1 m³" (übersteigend, nicht ab/einschließlich) – das gilt für Klasse-3-Tanks ebenso wie für die FL-Kategorie (entzündbare Flüssigkeiten), die denselben Schwellenwert nutzt. Bei einem Fassungsraum von exakt 1 m³ ist die Schwelle noch nicht überschritten, daher ist hier keine ADR-Zulassungsbescheinigung erforderlich – unabhängig davon, dass Klasse-3-Gefahrgut geladen ist.
Lieber interaktiv üben — mit sofortiger Auswertung?
30 Fragen gratis testen, ohne Zeitlimit und ohne Kreditkarte — inkl. Prüfungssimulation.
Kostenlos registrieren14.Aufbaukurs TankWodurch unterscheidet sich ein Aufsetztank von einem Tankcontainer?
Eine Antwort ist richtig:
Ein Aufsetztank ist ein Tank, der baulich fest für die dauernde Beförderung auf einem Fahrzeug eingerichtet ist und dessen Fassungsraum mehr als 1000 Liter beträgt; er ist nicht für das Umladen im gefüllten Zustand ausgelegt und wird in der Regel nur leer auf- und abgesetzt. Ein Tankcontainer dagegen ist ein Beförderungsgerät, das so gebaut ist, dass es als Einheit auch im gefüllten Zustand umgeschlagen und auf verschiedene Trägerfahrzeuge umgeladen werden kann. Der wesentliche Unterschied liegt also in der Umladbarkeit im befüllten Zustand, nicht in der Größe.
15.Aufbaukurs TankEin Tankfahrzeug mit drei Kammern wird folgendermaßen beladen: Kammer 1 Kammer 2 Kammer 3 Kammervolumen 7500 L 18000 L 7500 L Ladegut UN 1202 Leer UN 1203 Menge Benzin Dieselkraftstoff 6000 L 1000 L 80 % voll 13 % voll Ist diese Form der Beladung nach den Bestimmungen des ADR erlaubt?
Eine Antwort ist richtig:
Benzin und Dieselkraftstoff (beide Klasse 3) dürfen in getrennten Kammern zusammen befördert werden, und Kammern dürfen leer bleiben. Tankabteile bzw. Tanks dürfen nicht zu zwischen 20 % und 80 % ihres Fassungsraums gefüllt sein, sofern sie keine ausreichend dimensionierten Schwallwände haben; sind die hier genannten Fuellgrade (80 % und 13 %) zulässig bzw. liegen sie außerhalb des verbotenen Bereichs, ist die Beladung erlaubt.
16.Aufbaukurs Klasse 1 (Explosivstoffe)Welche Gefahrgüter der Klasse 1 können in unbegrenzter Menge nach der „1000 PunkteRegel“ (Freistellung nach 1.1.3.6 ADR) befördert werden?
Eine Antwort ist richtig:
Bei der Berechnung nach 1.1.3.6 ADR ist der Beförderungskategorie 0 grundsätzlich ein unbegrenzter Faktor zugeordnet, ausgenommen jedoch Güter der Verträglichkeitsgruppe S der Unterklasse 1.4 (z.B. 1.4S), die der Beförderungskategorie 4 mit unbegrenzter Höchstmenge angehören und damit in unbegrenzter Menge nach der Freistellungsregel befördert werden können. Die übrigen genannten Klassifizierungen fallen in die Beförderungskategorie 0 und sind nicht freigestellt.
17.Aufbaukurs Klasse 1 (Explosivstoffe)Sie befördern 4 t Gefahrgut der Klasse 1 mit folgendem Eintrag im Beförderungspapier: UN 0082 Sprengstoff Typ B, 1.1D (B1000C) NEM: 1500 kg Dürfen Sie einen Straßentunnel der Kategorie B befahren?
Eine Antwort ist richtig:
Der Tunnelbeschränkungscode B1000C bedeutet, dass bei einer Nettoexplosivstoffmasse über 1000 kg die Beschränkung der Kategorie B gilt, also die Durchfahrt durch Tunnel der Kategorie B verboten ist. Bei einer NEM von 1500 kg darf der Tunnel der Kategorie B daher nicht befahren werden; die Beschränkung gilt unabhängig von Tag oder Nacht.
18.Aufbaukurs Klasse 1 (Explosivstoffe)Sie befördern Gefahrgut der Klasse 1 mit folgenden Angaben: Gefahrgut Tunnelbeschränkungscode (TBC) Nettoexplosivstoffmasse (NEM) UN 0084 B1000C 600 kg UN 0161 C5000D 700 kg Summe NEM 1300 kg Dürfen Sie einen Straßentunnel der Kategorie B befahren?
Eine Antwort ist richtig:
Bei einer Ladung mit unterschiedlichen Tunnelbeschränkungscodes ist der jeweils restriktivste Code maßgebend. Der Code B1000C bedeutet, dass bei einer Gesamt-Nettoexplosivstoffmasse über 1000 kg die Beschränkung der Kategorie B gilt. Da die Summe der NEM mit 1300 kg über 1000 kg liegt, ist die Durchfahrt durch einen Tunnel der Kategorie B verboten.
19.Aufbaukurs Klasse 1 (Explosivstoffe)Gilt das Rauchverbot bei Beförderungen von Gefahrgut der Klasse 1 auch für „EZigaretten“?
Eine Antwort ist richtig:
Während des Be- und Entladens sowie der gesamten Beförderung von Stoffen der Klasse 1 ist das Rauchen, auch die Verwendung von Tabakerzeugnissen, sowie der Gebrauch elektronischer Zigaretten und ähnlicher Geräte in der Nähe der Fahrzeuge und in den Fahrzeugen verboten. Das Verbot gilt auch für E-Zigaretten während der gesamten Beförderung.
20.Aufbaukurs Klasse 1 (Explosivstoffe)Für ein Gefahrgut der Klasse 1 liegt folgender Eintrag im Beförderungspapier vor: UN 0303 Munition, Nebel 1.4 G (8), (E) Welche Gefahr geht von dieser Munition aus?
Eine Antwort ist richtig:
Die Unterklasse 1.4 bedeutet, dass von dem Gegenstand zwar eine explosive Gefahr ausgeht, diese aber nicht massenexplosionsfähig ist (geringe Explosionsgefahr). Die zusätzlich angegebene Nebengefahr Nr. 8 in der Bezeichnung kennzeichnet eine giftige Nebengefahr (Nebelmunition). Das Gut ist somit explosiv, aber nicht massenexplosionsfähig, und giftig.
21.Aufbaukurs Klasse 7 (radioaktiv)Wozu dient die Transportkennzahl (TI) bei der Beförderung radioaktiven Gefahrgutes?
Eine Antwort ist richtig:
Die Transportkennzahl (TI) dient der Überwachung der Strahlenexposition und damit der Beurteilung der von einem Versandstück ausgehenden Strahlengefahr. Sie begrenzt die zulässige Zusammenstellung und Stapelung von Versandstücken. Sie legt weder die Verpackungsart noch die Transportdauer fest und ist nicht identisch mit der Oberflächendosisleistung.
22.Aufbaukurs Klasse 7 (radioaktiv)Was wird mit der Kritikalitätssicherheitskennzahl (CSI) bei der Beförderung radioaktiver Stoffe geregelt?
Eine Antwort ist richtig:
Die Kritikalitaetssicherheitskennzahl (CSI) dient bei spaltbaren radioaktiven Stoffen der Begrenzung der Anhäufung; sie regelt, wie viele Versandstücke je Beförderungseinheit zusammen befördert werden dürfen, um eine Kritikalitaet (unkontrollierte Kettenreaktion) zu verhindern. Sie hat nichts mit Polizeiaufsicht, Ruhepausen oder Nachtfahrverboten zu tun.
23.Aufbaukurs Klasse 7 (radioaktiv)Nach welchen Kriterien werden Gefahrgüter der Klasse 7 eingeteilt?
Eine Antwort ist richtig:
Die Zuordnung von Stoffen der Klasse 7 erfolgt nach Art und Menge des enthaltenen radioaktiven Stoffes (Radionuklids), woraus sich Aktivitaetsgrenzwerte und die entsprechenden UN-Nummern ergeben. Maßgeblich ist also das Radionuklid und seine Aktivität, nicht das Gewicht des Versandstücks, die Strahlenart oder allein der Verpackungstyp.
24.Aufbaukurs Klasse 7 (radioaktiv)Bei einem Unfall wurde ein Versandstück mit Gefahrgut der Klasse 7 beschädigt. Wann dürfen Sie die Verpackung öffnen, um das Ausmaß der Beschädigung festzustellen?
Eine Antwort ist richtig:
Ein Versandstück der Klasse 7 darf vom Fahrer unter keinen Umständen geöffnet werden, auch nicht nach einem Unfall zur Schadensbeurteilung. Die Beurteilung und Bergung obliegt Fachpersonal und Behörden. Eine Rücksprache mit dem Absender, eine 'Abklingzeit' oder eine niedrige Transportkennzahl rechtfertigen das Öffnen nicht.
25.Aufbaukurs Klasse 7 (radioaktiv)In welchen Gesetzen bzw. Regelwerken sind Bestimmungen enthalten, die bei der Beförderung von radioaktiven Stoffen in Deutschland auf der Straße zu beachten sind?
Eine Antwort ist richtig:
Bei der Beförderung radioaktiver Stoffe auf der Straße sind die Vorschriften des ADR sowie die strahlenschutzrechtlichen Regelungen zu beachten. In Deutschland sind dies das Gefahrgutbeförderungsgesetz mit der GGVSEB sowie das Strahlenschutzgesetz und die Strahlenschutzverordnung. Datenschutz- oder Jagdrecht haben mit der Gefahrgutbeförderung nichts zu tun.
Alle Module der ADR-Prüfung abgedeckt
Die IHK-Prüfung zur ADR-Schulungsbescheinigung prüft je Modul getrennt. Der Basiskurs ist Pflicht; je nach Tätigkeit kommen Aufbaukurs Tank, Klasse 1 oder Klasse 7 hinzu. Unser Fragenkatalog deckt alle vier Module ab — eine Übersicht findest du auf der SeitePrüfungsthemen.
Prüfungssimulation: Üben unter echten Bedingungen
Mit der Prüfungssimulation übst du im Multiple-Choice-Format unter prüfungsnahen Bedingungen, mit Auswertung pro Modul. Das hilft bei der Bestehensgrenze (Basiskurs: mindestens 25 von 30 richtig). Jede Frage kann zusätzlich per KI erklärt werden. Der gesetzlich vorgeschriebene Präsenzlehrgang bleibt Pflicht — der Trainer ergänzt ihn. Mehr zum Ablauf steht unter Prüfungsablauf.
Häufige Fragen zu den ADR-Prüfungsfragen
Wie viele ADR-Prüfungsfragen gibt es zum Üben?
Auf adr-pruefung.de stehen 574 Übungsfragen zur ADR-Schulungsbescheinigung bereit — verteilt auf Basiskurs, Aufbaukurs Tank, Klasse 1 (Explosivstoffe) und Klasse 7 (radioaktive Stoffe). 25 davon kannst du auf dieser Seite direkt online üben.
Kann ich ADR-Prüfungsfragen online üben?
Ja. Die 25 Fragen auf dieser Seite sind ohne Anmeldung lesbar. Zusätzlich kannst du 30 Fragen im interaktiven Test üben — ohne Zeitlimit und ohne Kreditkarte. Die offizielle IHK-Prüfung selbst findet in Präsenz statt; der Pflichtlehrgang wird nicht ersetzt.
Sind das die originalen IHK-Prüfungsfragen?
Nein. Die echten IHK-Prüfungsbögen werden nicht veröffentlicht und unterscheiden sich je nach Termin. Unsere Übungsfragen sind prüfungsnah formuliert und orientieren sich an den Sachgebieten des ADR (Kapitel 8.2) und der GGVSEB — sie bilden nicht den amtlichen Fragenkatalog ab.
Reichen 25 Fragen zur Vorbereitung auf den ADR-Schein?
Die 25 Fragen auf dieser Seite zeigen Niveau und Bandbreite der Module. Für eine solide Vorbereitung solltest du den Stoff des Pflichtlehrgangs modulweise durcharbeiten — im Voll-Zugang stehen dafür alle 574 Übungsfragen inklusive Prüfungssimulation bereit.
Gibt es die ADR-Prüfungsfragen als PDF?
Nein, wir bieten keinen PDF-Fragenkatalog zum Download. Stattdessen übst du hier und im interaktiven Test: jede Frage mit Antwortmöglichkeiten, Erklärung und Fortschritt pro Modul. Die ersten 30 Fragen im Test sind gratis, ohne Zeitlimit und ohne Kreditkarte.
574 Übungsfragen — 30 gratis testen
30 Fragen im interaktiven Test — ohne Zeitlimit, ohne Kreditkarte, inkl. Prüfungssimulation.
Kostenlos startenRechtsgrundlagen & Quellen
Stand: 08/2026 — die Prüfungsfragen auf dieser Seite stammen aus dem laufend gepflegten Fragenkatalog von adr-pruefung.de.